Triers größter Park in der Umgestaltung-Anpassung des Alleenrings in den nächsten Jahren
Trier erhält 4,2 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ des Bundes. Zugutekommen soll das Geld der Grünen Lunge Triers, dem Alleenring. Denn der Klimawandel macht den Bäumen dort zu schaffen: Rund 40 Prozent des alten Bestands sind bereits geschädigt. Mit dem Projekt „Klimaraum Trier“ (Geamtbudget: 4,9 Millionen Euro) soll der Grünzug nachhaltig und zukunftsfähig aufgestellt werden.
Geplant ist unter anderem folgendes:
- Moderneres Erscheinungsbild unter Beibehaltung des historischen Charakters
- Entsiegelung von Parkplätzen und Wegeflächen
- Sammlung und technisch optimierte Nutzung des Oberflächenwassers von Straßen und Wegen zur Bewässerung von Bäumen und Pflanzungen
- smarte Infrastruktur mit Bodenfeuchtemessung und automatisierter Bewässerung der Pflanzen
- Auswahl und Anpassung klimatoleranter Pflanzungen und Bäume
- Erhöhung der Biodiversität, insektenfreundliche Pflanzungen
- Verbesserung der Aufenthaltsqualität
- Aufwertung der Wegeverbindungen zwischen dem Alleenring und dem Moselufer
- Erhöhung der Verschattung, Verdunstung
Bei der Umsetzung hat die Nordallee und insbesondere der Abschnitt zwischen dem Moselufer und der Porta Nigra höchste Priorität.
Zeitplan
- Erstes Halbjahr 2025: Ausarbeitung der Aufgabenstellung und Ausschreibung, Öffentlichkeitsbeteiligung
- Zweites Halbjahr 2025: Teilnahmewettbewerb und anschließender Planungswettbewerb mit Realisierungs- und Ideenteil
- Ende 2025: Abschluss des Planungswettbewerbs mit Preisverleihung
- Erstes Halbjahr 2026: Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern, Baubeschluss und Vergabe
- Zweites Halbjahr 2026 bis Ende 2027: Umsetzung
An dem landschaftarchitektonsichen Planungswettbewerb haben sich 13 Büros aus Deutschland und Luxemburg beteiligt. Die Enwtwürfe umfassten ein Konzept für den gesamten Alleenring mit Schwerpunkten auf den Bereichen Schießgraben und Balduinbrunnen. Am Schießgraben soll künftig eine bessere Verbindung zum Moselufer entstehen, während der Bereich um den Balduinbrunnen stärker an Ostallee und Hauptbahnhof angebunden werden soll. Eine Fachjury aus externen Experten und Vertretern von Stadt, Fachämtern und Stadtrat prämierte drei Entwürfe. Den ersten Preis erhielt das Atelier Loidl aus Berlin, das auch mit der Umgestaltung des Porta-Nigra-Umfelds beauftragt ist. Mit den drei prämierten Büros startet die Stadt in ein Verhandlungsverfahren, um auf Basis der Wettbewerbsergebnisse die konkrete Planung weiterzuentwickeln.



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